Full Lyrics
Chor:
Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen,
und indem er säet, fiel etliches an den Weg
und ward vertreten,
und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf
Solo:
Es hat dir jtzt, o liebster Hort,
beliebt bei uns dein LebensWort
und Samen wieder auszustreuen,
drum bitten wir, o Heiland,
tu auch diese Gnade noch hinzu
und gib zum Wachstum dein Gedeien.
Chor:
Und etliches fiel auf den Fels,
und da es aufging, verdorret es,
darum dass es nicht Saft hatte.
Solo:
Ach der ist nichts, so Pflanzen setzt,
nichts gleichfalls, der dieselben netzt,
du bist es, der den reichen Segen
uns von dem Himmel her erteilt
und unser Schwachheit gründlich heilt,
an dir ist alles nur gelegen.
Chor:
Und etliches fiel mitten unter die Dornen
und die Dornen gingen mit auf
und erstickten's.
Solo:
Ach unser Herz ist wie ein Stein,
und so noch was mag härter sein,
mit Dorn und Disteln ganz umgeben,
reiß weg, o Herr, was schaden tut,
und gib hingegen, was uns gut
und nützlich ist zu jenem Leben.
Chor:
Und etliches fiel auf ein gut' Land,
und es ging auf
und trug hundertfältige Frucht.
Tutti:
Wer Ohren hat zu hören, der höre.