Full Lyrics
1. Feldeinwärts flog ein Vögelein
und sang im hellen Sonnenschein
mit süßem, wunderbarem Ton:
Ade, ich fliege nun davon,
weit, weit, weit, weit,
weit, weit reis' ich noch heut,
weit, weit, weit, weit!
2. Ich horchte auf den Feldgesang,
mir ward so wohl und doch so bang;
mit frohem Schmerz, mit süßer Lust
stieg wechselnd bald und sank die Brust,
Mein Herz, brichst du
vor Wonne oder Schmerz,
mein Herz, mein Herz?
3. Doch als ich Blätter fallen sah,
da dacht ich, ach, der Herbst ist da!
Der Sommergast, die Schwalbe zieht,
vielleicht so Lieb' und Sehnsucht flieht,
weit, weit, weit, weit,
weit, weit rasch mit der Zeit,
weit, weit, weit, weit!
4. Doch rückwärts kam der Sonnenschein,
dicht zu mir drauf das Vögelein;
es sah mein tränend Angesicht
und sang, die Liebe wintert nicht,
nein, nein, es ist
und bleibet Frühlingsschein!
Nein, nein, nein, nein!