Gebet, D.815 (Du Urquell aller Güte) by Franz Schubert — Lyrics

Franz Schubert German Secular Partsongs Staff notation

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Du Urquell aller Güte, du Urquell aller Macht, lind hauchend aus der Blüte, hoch donnernd aus der Schlacht, allwärts ist dir bereitet ein Tempel und ein Fest, allwärts von dir geleitet, wer gern sich leiten lässt. Du siehst in dies mein Herze, kennst seine Lust und Not, mild winkt der Heimat Kerze, kühn ruft glorwürd'ger Tod. Mit mir in eins zusammen schlingt hier sich Kindes Huld, und draußen leuchten Flammen abbrennend Schmach und Schuld. Bereit bin ich zu sterben im Kampf der Ahnen wert, nur sicher' vor Verderben mir Weib und Kind am Herd. Dein ist in mir die Liebe, die diesen beiden quillt, dein auch sind mut'ge Triebe davon die Brust mir schwillt. Kann es sich mild gestalten, so lass es Herr gescheh'n, den Frieden fürder walten und Sitt' und Ruh' besteh'n. Wo nicht, so gib zum Werke uns Licht in Sturmesnacht, du ew'ge Lieb' und Stärke, dein Wollen sei vollbracht. Wohin du mich willst haben, mein Herr! ich steh' bereit. Zu frommen Liebesgaben wie auch zum wackern Streit. Dein Bot' in Schlacht und Reise, dein Bot' im stillen Haus, ruh' ich auf alle Weise doch einst im Himmel aus.

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Gebet, D.815 (Du Urquell aller Güte)

Gebet, D.815 (Du Urquell aller Güte)

By Franz Schubert
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