Full Lyrics
Es legt um Busch und grüne Gipfel
die laue Nacht so sanft den Arm,
stumm werden liedervolle Wipfel,
und Schlummer wieget ein den Harm.
O Nacht, du heil'ge Nacht,
o Nacht, du stille Nacht,
wer hat dich doch so reich bedacht!
Als wollt' er leis zum Beten wecken,
so summet fernem Läuten gleich
ein Käfer noch zu duft'gen Hecken,
und sucht sein Blütenbett, so weich.
Nacht, o stille Maiennacht,
wie hat dich Gott so reich bedacht,
o stille Maiennacht,
wie hat dich Gott so reich bedacht.
Und drüber hin zieh'n Silbersterne
so sicher durch die dunkle Welt,
wie Pilger in der weiten Ferne,
die fest ein treuer Führer hält.
Nacht, O Nacht, du stille Nacht,
wer hat dich doch so reich bedacht,
o Nacht, du stille Nacht,
wer hat dich doch so reich bedacht!